Pflegepolitik in Österreich zwischen Versagen und Hoffnung
Elisabeth Potzmann
Wie sieht gute Pflege in Zukunft aus – und wer wird sie leisten? Diese Fragen betreffen uns alle.
Österreich steht vor einem dramatischen Umbruch: Die Bevölkerung wird älter, der Pflegebedarf steigt massiv – gleichzeitig fehlen schon heute zehntausende Pflegekräfte. Doch statt klarer Strategien herrschen im System oft Unübersichtlichkeit, widersprüchliche Zuständigkeiten und ein akuter Mangel an Ressourcen.
In ihrem neuen Buch "Löcher stopfen" liefert Elisabeth Potzmann, Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands, eine schonungslose Analyse des Pflegesystems – und entwirft zugleich konkrete Lösungen für eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.
Ihr Buch ist mehr als eine Bestandsaufnahme – es ist ein Weckruf. Mit fundierten Zahlen, persönlichen Einblicken aus über 40 Jahren Berufserfahrung und einem klaren Blick für strukturelle Probleme zeigt sie, warum Pflege neu gedacht werden muss. Dabei stellt sie zentrale Fragen: Was ist Pflege überhaupt? Welche Qualität dürfen Patient:innen erwarten? Und wie kann ein Beruf, der gesellschaftlich unverzichtbar ist, wieder attraktiv werden?
Ein Buch, das provoziert, aufklärt und Lösungen bietet – und das die Frage stellt, wie wir morgen leben und versorgt werden wollen.
Autorin:
Mag. Elisabeth Potzmann ist Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ÖGKV) und Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegewissenschafterin und Lehrende. Ihre langjährige Tätigkeit im unterschiedlichen Rollen im Österreichischen Gesundheitssystem gab ihr die Gelegenheit zu umfassenden Einblicken in unterschiedliche Bereiche im Gesundheits- und Pflegesystem.
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